Die Geschichte des 
Buddenbrookhauses 
Das Buddenbrookhaus 1907
Das Buddenbrookhaus 
aus dem Jahre 1907
Buddenbrookhaus-Logo
BUDDENBROOKHAUS
Kulturstiftung Hansestadt Lübeck
Heinrich-und-Thomas-Mann-Zentrum
 
Mengstraße 4   23552 Lübeck
Telefon  0451 1224192 und 1224190
Fax  0451 1224140

Das Buddenbrookhaus ist wie kaum ein zweites Gebäude mit der Weltliteratur verbunden. Zum einen gehörte es in den Familienbesitz von Heinrich und Thomas Mann, zwei der bedeutendsten Schriftsteller dieses Jahrhunderts, die 1871 und 1875 in Lübeck geboren wurden. Zum anderen erhielt es durch Thomas Manns nobelpreisgekrönten Roman "Buddenbrooks" seinen Namen. Die Geschichte der Romanfamilie Buddenbrook hat viele Beziehungen zur Geschichte der Familie Mann und spielt zum großen Teil in diesem Haus in der Mengstraße 4, in Lübeck.
  
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Das Haus wurde 1758 von Johann Michael Croll erbaut. Dieser ließ ein vorher an diesem Ort stehendes Gebäude abreißen und auf dem alten Gewölbekeller sein neues Anwesen errichten. Daher ist es wahrscheinlich, daß Teile des Hauses sogar aus dem 16. Jahrhundert datieren. 1841 erwarb Johann Siegmund Mann, der Großvater von Heinrich und Thomas Mann, das Haus für 23.000 Courantmark und richtete hier sein Kontor und die Wohnräume ein. Es blieb bis 1891 Sitz der Firma Mann. Heinrich und Thomas Mann verbrachten als Kinder viele Stunden ihrer Jugendzeit in dem großelterlichen Besitz. 
Älteste Aufnahme
aus dem Jahre 1870
 
In der Nacht zum vom 28. auf den 29. März 1942 (Palmsonntag) wurden über ein Drittel der historischen Altstadt Lübecks durch Brandbomben zerstört. Zum Glück blieb es bei diesem einen Angriff auf Lübeck, dem ersten Vergeltungsschlag der Royal Air Force im Zweiten Weltkrieg für die Zerstörung der englischen Stadt Coventy mit der Alten Kathedrale aus dem 14. Jahrhundert. Da das Rote Kreuz das heutige Weltkulturerbe der UNESCO nach dem Angriff zur Lazarettstadt erklärte, konnten weitere Bombadierungen verhindert werden. So sind die spätbarocke Fassade und der alte Gewölbekeller des Buddenbrookhauses erhalten geblieben. 
Katja und Thomas
Mann vor dem
zerstörten Haus
 
Nach dem Zweiten Weltkrieg stand das zerstörte Haus im Schatten der wiederaufgebauten Marienkirche. 1957 bezog zunächst eine Bankfiliale das hinter der alten Fassade neu errichtete Gebäude. Ende 1991 konnte die Hansestadt Lübeck das Haus erwerben, um darin eine Gedenk- und Forschungsstätte für Heinrich und Thomas Mann einzurichten. Seit dem 6. Mai 1993 beherbergt das Buddenbrookhaus das Heinrich-und-Thomas-Mann-Zentrum. 
Bundespräsident
v. Weizäcker als
 erster Gast 1993
 
 

 
Heutzutage werden Sie eine moderne Innenarchitektur vorfinden, die den Ansprüchen einer Kulturinstitution der heutigen Zeit entspricht. Das Heinrich-und-Thomas-Mann-Zentrum gliedert sich in drei Bereiche. Im Erdgeschoß des Hauses befindet sich die ständige Ausstellung zu Leben und Werk von Heinrich und Thomas Mann sowie ein Museumsshop. Im ersten Stockwerk befindet sich ein großer Vortragsraum und das Samuel-Fischer-Kabinett, in dem Sonderausstellungen präsentiert werden. Der historische Gewölbekeller bietet einen reizvollen Rahmen für Vorträge, Lesungen, Filmvorführungen und Empfänge.   

  

Blick in den großen Ausstellungsraum
mit Schaukästen der Dauerausstellung
 

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Copyright © since 1996 Kai Pfitzner (Idee und Realisation)
 Material: Buddenbrookhaus, Mengstraße 4, 23552 Lübeck
 aktualisiert am 01.09.1998
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